
Energieeffizienz ist heute Gold wert. Dieser Meinung war die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V. und zeichnete das „etrium“ mit dem Gütesiegel in Gold aus. Auch den silbernen PROM 2009 konnte sich das innovative Gebäude sichern. Bei der BREEAM.DE Zertifizierung 2012 schließlich erreichte das „etrium“ fünf von sechs möglichen Sternen und gehört damit zu den ganz wenigen Bestandsgebäuden, die die zweithöchste Auszeichnung „excellent“ erhalten haben.
Das von Friedrich Wassermann als Generalunternehmer errichtete „etrium“ ist Kölns erstes großes Bürogebäude, das als Passivhaus funktioniert: Hier herrscht ein angenehmes Raumklima ohne herkömmliche Heizung oder Klimaanlage. Die effiziente Technik und eine innovative Fassade senken die Nebenkosten auf ein Minimum, indem sie Sonne, Wind und Erdwärme als Energiespender nutzt. Das Atrium, der überdachte Innenhof, ist das Herzstück des Bürogebäudes. Es bildet den kommunikativen Mittelpunkt und strahlt dennoch Ruhe aus.
Das „etrium“ ist das Ergebnis einer zukunftsweisenden Kooperation zwischen dem Bauherrn Friedrich Wassermann, den Nutzern aus dem Bereich regenerative Energien und dem Architektenbüro Benthem Crouwel.
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Die Schlussbeschichtung der Fassade erfolgte mit einem organischen Spar Dash Receiver und mit roten Spar Dash Glas-Chippings. Entscheidender Pluspunkt der Beschichtung ist neben ihrer unverwechselbaren Optik auch die enorme Belastbarkeit. -
Luftströmungssimulation für das Passivhaus etrium: Ein ausgeklügeltes System aus Wärmeschutzmaßnahmen und einer kontrollierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung reduziert den Primärenergiebedarf und damit die Nebenkosten auf ein Minimum. -
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Projekt | etrium |
Bauherr: | Hiba Grundbesitz GmbH & Co. KG |
Architektur: | Benthem Crouwel, Aachen |
Generalunternehmer: | Friedrich Wassermann GmbH & Co. KG |
Integrale Energieplanung: | Ecofys Germany GmbH |
Fläche: | Nutzfläche 3,572 m² |
Fertigstellung: | 2008 | Bauzeit 20 Monate |