Über 100 Jahre Wassermann

1906 Gründung durch Baumeister Friedrich Wassermann in Köln. Zunächst als Spezialist für großprofilig gemauerte Abwasserkanäle: Wassermann übernahm wesentliche Teile des Um- und Ausbaus von Kölns Abwassernetz.

1920 Einrichtung eines Kies- und Sandwerks im heutigen Stadtteil Köln-Vogelsang, das zu jener Zeit hochmodern war. Hier befindet sich noch heute der Bauhof.

1929 verstarb unerwartet der Inhaber Friedrich Wassermann. Die schweren Jahre der Weltwirtschaftskrise stand die Firma dank des großen Einsatzes von Wassermanns Tochter Anna-Elise Bertgen durch, unterstützt von ihrem Ehemann Dr. Anton Bertgen und von Baumeister August Hillebrand.

Nach 1945 war der Wohnungsbau die wichtigste Aufgabe im zerstörten Köln; gleichzeitig galt es, Millionen Kubikmeter an Kriegstrümmerschutt zu beseitigen. Das Unternehmen, das bis dahin vor allem im Tiefbau gearbeitet hatte, erweiterte sein Tätigkeitsfeld. Als neue Bereiche kamen der Hochbau sowie der Betrieb einer Anlage zur Trümmeraufbereitung im Kölner Perlengraben hinzu. Dort wurde der Trümmerschutt, den Großraum-LKWs heranschafften, zu Ziegelsand und Ziegelsplitt aufbereitet. Dieses Material wurde zu Voll-, Hohlblock- und Kaminbausteinen weiterverarbeitet.

1954 Gründung einer Niederlassung in Düsseldorf wegen der regen Hochbautätigkeit im Rheinland, die aus Kapazitätsgründen 1972 nach Meerbusch verlegt und 2013 in eine Außenstelle umgewandelt wurde.

bis 1999 leitete Willy Bausinger das Familienunternehmen in der 3. Generation. In dieser Zeit verstärkte die Firma Wassermann ihre Aktivitäten im Hochbau deutlich. Heute liegt die Geschäftsführung in den Händen von Anton Bausinger, dem Urenkel des Gründers. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst heute den Tief- und Hochbau sowie eigene Projektentwicklungen.

Seit 2005 Baubeginn im Areal rund um den Wassermannsee. Entwicklung des Gewerbe- und Landschaftsparks TRIOTOP. Auszeichnungen für das Gebäude etrium im TRIOTOP:

  • Gütesiegel in Gold der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen
  • 2. Preis beim PROM 2009: „Ökologisch richtungsweisend und mit beispielhafter Kosten-Nutzen-Relation“

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